Elenors Reise
Elenor geht über den Spiegelteich, doch er bricht ein. Sie fällt und
fällt,
ins Zauberreich. Ein Regenbogen bricht sich in ihrer Schönheit.
Ein
Wassertropfen
zeigt ihr den Weg. Weiter und weiter fällt sie durch Zaubermond und
Wolkenschein.
Ihr Atem verwandelt sich in Sonnenlicht und weist ihr den Weg. Sie
fällt weiter und weiter.
Das Märchenreich, es ist nicht weit. Die Stimme in ihren Kopf: das
Märchenreich ist gleich da.
Sie gleitet zum Uhrwerk der Sonne.
Sie hört es ticken. Tick Tack, Tick
Tack und es sagt: ich bin der Sonnenmann, Tick Tack, Tick Tack,
ich zeige
die Zeiten an, komm zu mir, tritt an mich ran, ich bin der Sonnenmann.
Elenor tritt heran und schon versinkt sie in der Zeit, unerreicht von
Übelkeit.
Tick Tack, Tick Tack, so gleite nun zu mir herab, Tick Tack,
Tick Tack. Die Zeit, sie bricht im Sonnenlicht.
Ein Wort, ein Tag, wo war
sie nur? Die Zeit ist nun ne Himmelsuhr. Sie trägt sie fort zu diesem
Ort.
Ein Wort, ein Knall, man hört es überall. Der Uhrknall, das bin ich.
Ich bringe nun auch hier mein Licht.
Ein Universum sei geboren, aus
Zeit, aus Traum, so nenne ich die Wirklichkeit.
Psst, sagt Elenor, sei
leise, sonst geht der Zauber auf die Reis, sag's keinem hier, wo du nun
warst.
Es ist ein Geheimnis von dir und mir!
Beitrag erstellt von Gaby: 29.08.2009 09:15 / zuletzt geändert: 29.08.2009 09:33